Autor aus Oberfranken

Julian Hirschfelder

Geboren in Bamberg, zuhause in Coburg und literarisch unterwegs zwischen Pferdehof, Bierkeller und seitenweise Leidenschaft.

Wer ist Julian Hirschfelder?

Julian Hirschfelder wurde 1987 in Bamberg geboren. Er studierte Design an der Technischen Hochschule in Würzburg und Pädagogische Psychologie an der Goethe-Universität Frankfurt. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Coburg.

Wilder Ritt in Franken – zwischen Huf- & Hopfenglück ist sein erster Roman. Darin verbindet er eine erotische Liebesgeschichte mit realen Schauplätzen, fränkischer Bierkultur und dem Traum von einem Pferdehof in Oberfranken.

Wie entstand Wilder Ritt in Franken?

Die Idee zum Roman entstand spontan in geselliger Runde bei einem gut gekühlten alkoholfreien fränkischen Bier. Aus dem Einfall entwickelte sich eine Geschichte über Magda und Friedrich, deren Liebe zwischen Coburg, Bamberg, Kronach und weiteren Orten der Region auf die Probe gestellt wird.

Warum spielt der Roman in Oberfranken?

Bamberg und Coburg gehören zur Biografie des Autors und geben dem Roman seinen regionalen Rahmen. Bekannte Plätze, lokale Eigenheiten und Bierfranken sind deshalb nicht bloße Kulisse, sondern ein fester Teil der Geschichte.

Im Gespräch

Franken und ein Roman mit Bier

Julian Hirschfelder über seinen ungewöhnlichen beruflichen Weg, die Idee hinter dem Buch und darüber, warum Oberfranken durchaus sexy sein kann.

Was verbindet Design, Psychologie und Schreiben?

Julian Hirschfelder: Im Grunde verbindet sich alles durch die Kreativität. Egal ob in der Psychologie, im Design oder beim Schreiben – am Ende geht es immer darum, Menschen zu verstehen und etwas zu schaffen, das berührt.

Warum ein erotischer Roman aus Franken?

Julian Hirschfelder: Die Idee kam mir tatsächlich ganz spontan. Franken ist ja so eine herrlich unaufgeregte und authentische Region. Städte wie Berlin werden gerne als sexy bezeichnet, bei Städten wie Coburg oder Bamberg denkt man vielleicht nicht sofort an erotische Metaphern. Aber genau das hat mich gereizt: etwas aus dem Alltag herauszuholen und in einen neuen Kontext zu setzen. Jeder Ort hat seine geheimen Geschichten – Franken ist nämlich sehr wohl sexy!

Haben Coburg und Bamberg die Handlung inspiriert?

Julian Hirschfelder: Definitiv. Man könnte fast sagen, Coburg ist eine Art heimlicher Hauptdarsteller in meinem Buch. Es gibt viele Szenen, die an bestimmten Plätzen spielen, die mir viel bedeuten – auf der Veste Coburg oder in einem kleinen Café in der Altstadt. Natürlich habe ich oft ein bisschen Fantasie walten lassen. Wer die Stadt kennt, wird aber den einen oder anderen Ort sicher indirekt wiedererkennen.

Was erwartet die Leserschaft?

Julian Hirschfelder: Rosamunde Pilcher ist es definitiv nicht! Aber keine Sorge, es ist auch kein Hardcore-Roman. Erotik und Sex spielen natürlich eine zentrale Rolle, aber es gibt auch eine echte Handlung. Vor allem steckt viel Lokalkolorit drin, und sogar Bier hat einen festen Platz in der Geschichte. Denn mal ehrlich: Was wäre ein Roman in Franken ohne Bier?

Wie reagieren Freunde und Bekannte auf das Buch?

Julian Hirschfelder: Das war ein bunter Mix aus Reaktionen. Manche haben es humorvoll aufgenommen und gefragt, ob ich jetzt auch Paarberatung anbiete. Andere waren tatsächlich überrascht, dass ich mich in dieses Genre wage. Witzeleien gab es natürlich auch.

Was könnte als Nächstes kommen?

Julian Hirschfelder: Wer weiß? Vielleicht folgt eine Fortsetzungsgeschichte. Oder ein ganz anderes Genre. Ein kulinarischer Krimi in Franken, Mord mit Kloß oder so, das würde mich auch reizen. Konkrete Pläne gibt es kurzfristig noch nicht – mal sehen, was die Zukunft bringt.